Definition: Genealogie

Genealogie steht als Begriff für Ahnen- oder Familienforschung und bezeichnet somit eine historische Hilfswissenschaft. Gegenstand der Genealogie ist, ausgehend von einer bestimmten Person, die Erforschung der Vorfahren (aufsteigende Linie) bzw. der Nachkommen (absteigende Linie). Die Vorfahren werden im Volksmund auch als Ahnen bezeichnet und daher rührt auch der Name Ahnenforschung. Mit Verwandtschaft wird eine Gruppe von Personen bezeichnet, welche genealogisch miteinander verknüpft sind. Weiterlesen →

Mittelalterliche Kopfbedeckungen

Kopfbedeckungen spielten im Mittelalter eine große Rolle. Sie waren Ausdruck für Wohlstand und Lebensqualität und längst nicht jeder durfte die schmuckvollen Bekleidungen tragen. Für die weibliche Bevölkerung bedeuteten die Kopfbekleidungen eine Menge, ganz besonders für alle Frauen, die verheiratet waren. Eine Hochzeit war im Mittelalter das größte Geschenk für alle Frauen und galt in dieser Zeit auch als höchst erstrebenswert. All die anderen Mädchen und Frauen, die nicht verheiratet waren, trugen keine Kopfbedeckungen, sondern zeigten ihre Haare offen. Doch wie entstanden die vielseitigen Hüte und Kopfbedeckungen eigentlich? Weiterlesen →

Mittelalterliche Kleidung und Kostüme

Dass Mode schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat, beweist die Geschichte der Kleidung und ihre modische Entwicklung. Auch im Mittelalter waren Kleider, Blusen und Tuniken sehr wichtig. Vor allem im 13. und 14. Jahrhundert waren Blusen bei den Damen sehr beliebt. Diese bestanden zum Großteil aus Baumwolle oder Viskose. Typische Merkmale waren nicht nur verspielte Details am Rücken und an den Ärmeln, sondern auch offene Schultern. Durch Raffungen an den Unterarmen konnten diese Blusen ungestört unter einer Miederweste getragen werden. Ein Gummizug an den Schultern komplettierte dieses Kleidungsstück. Weiterlesen →

Wie war das Leben im Mittelalter?

Das Leben im Mittelalter unterscheidet sich in nahezu allen Lebensbereichen vom heutigen Leben. Nicht nur darin, dass es zur damaligen Zeit noch keine Autos und kein elektrisches Licht gab. Die Städte waren viel kleiner, die Hauptstraßen gepflastert, dafür die Nebenwege oftmals nur festgetreten. Die Stadtkerne waren zum Schutz vor möglichen Angreifern und Plünderern durch eine Stadtmauer geschützt. Bedingt durch die ständig wachsende Zahl der Einwohner und die damit zusammenhängende Bebauung wurden die Häuser so klein wie möglich gebaut. Das Gleiche galt auch für die Abstände zwischen den einzelnen Häusern; allerdings vermochte dadurch im Brandfall das Feuer relativ leicht von einem Haus zum anderen überzugreifen. Um im Notfall möglichst schnell reagieren zu können, erfolgte die Einteilung der Bürger abwechselnd in Löschzugdiensten. Weiterlesen →

Musik im Mittelalter

Musik hatte im Mittelalter eine wichtige Bedeutung für die Menschen. Dabei äußerte sich die Musik in der Runde des Volkes und nicht, so wie man es heute kennt, mit Kunst- oder Eventcharakter. Die “normalen” Menschen sangen zu alten Volksliedern und tanzten zu angeregter Musik. In der Kirche hingegen wurde Musik als Kunst angesehen. In den Klöstern wurde diese dann international zur Geltung gebracht und hat auch heute noch einen besonderen Stellenwert.

Statt professioneller Musiker griffen immer mehr Laien zu Musikinstrumenten. Im Hochmittelalter galt der Spielmann, der sein Instrument gut beherrschte, als eine sehr angesehene und einflussreiche Person. Je weiter das Mittelalter voranschritt, umso wichtiger wurde die Musik auch für den Adel. Kinder und Kirchengänger waren dazu angehalten, so früh wie möglich ein Instrument zu erlernen. Die Germanen waren es, welche die Musik ins Frühmittealter brachten. Helden- und Götterlieder zählten zu den beliebtesten Titeln. Auch Tanzlieder und sogar Liebeslieder fanden immer mehr Anklang. Doch je mehr die Kirche einen großen Wert auf die Sangeskunst lag, umso misstrauischer wurden sie den Musikinstrumenten gegenüber. Bei großen Menschenansammlungen, wie bei Hochzeiten oder Kirchweihen, fanden wandernde Sänger ein großes Publikum, das den Klängen der Musiker lauschen wollte. Im Hochmittelalter entwickelte sich die Kirchenmusik zu einem wichtigen Aspekt für alle Gläubigen. Der Klang von Orgeln und Glocken hallte durch die großen Klöster. Zu besonderen Anlässen galt der Klang der Glocken als Symbol für Feierlichkeit und Freude. Weiterlesen →

Die im Mittelalter vorkommende Genealogie

Unter dem Begriff Genealogie versteht man die Familiengeschichtsforschung oder, volkstümlich ausgedrückt, die Ahnenforschung. Die Genealogie ist eine Hilfsdisziplin der Geschichtswissenschaft und beschäftigt sich mit der Herkunft von bestimmten Personengruppen oder Familien. Forscher, die sich mit dieser Spezialdisziplin befassen, werden als Genealogen oder Familienforscher bezeichnet. Die Mittelalter-Genealogie setzt sich mit der Periode nach dem Ende der Völkerwanderungen etwa ab dem 7. Jahrhundert A. D. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert, als die Zeit des Mittelalters langsam von der Renaissance abgelöst wurde, auseinander. Weiterlesen →

Mittelalter Genealogie

Genealogie ist die wissenschaftliche Bezeichnung für die Ahnenforschung – eine Disziplin, die den Geschichtswissenschaften zugeordnet und dabei als Hilfswissenschaft eingestuft wird. Im Rahmen der Genealogie sind Wissenschaftler bemüht, die Herkunft einzelner Geschlechter und Familien nachzuvollziehen und so Verwandtschaftsverhältnisse und andere Besonderheiten in den Stammbäumen von Menschen aufzudecken. Können heutige Erdenbürger ihre Herkunft oftmals nur bis zur Generation ihrer Urgroßeltern nachvollziehen, geht die Genealogie deutlich weiter und versucht, Stammbäume über Dutzende von Generationen hinweg zurückzuverfolgen und möglichst lückenlos zu vervollständigen. Weiterlesen →