Einzige Tochter des Prinzen Alexios
Komnenos von Byzanz (*um
1136, † 1183) und der Mariana Dukaina
Brandenburg Erich: Tafel 17 Seite 35
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
XIV. 379. WILHELM VIII., Herr von Montpellier
1172
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* ca. 1158, † 1202
nach 4. XI.
Gemahlin:
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a) 1174
EUDOXIA, Tochter des Kaisers Manuel I. von Byzanz (siehe
XIV. 127.)
†
...
verstoßen 1187
XIV. ?127. EUDOXIA
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* ca. 1162, † ...
Tochter des Kaisers Manuel I. Komnenos von Byzanz
Gemahl:
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1174 WILHELM VIII. Herr von Montpellier (siehe XIV. 379.)
† 1202 nach 4. XI.
verstößt sie 1187
Anmerkungen: Seite 150
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XIV. 127.-128.
Eudoxia war ohne Zweifel
eine Tochter Kaiser Manuels, siehe
Vaissete 6, 62. Sie stammt wohl aus seiner ersten Ehe mit Bertha
von Sulzbach († 1160),
aus der nur zwei andere Töchter erwähnt werden (siehe Kapherr
99), falls sie nicht etwa ein uneheliches Kind war, muß sie also
Tochter der Maria
gewesen sein. Sie war als Braut für König Alfons
II. von Aragon bestimmt und wurde, als
dieser, ohne ihre Ankunft abzuwarten, 1174 Sancha
von Castilien heiratete, von ihren Begleitern
an Wilhelm VIII. von Montpellier vermählt. Siehe darüber
den Bericht ihres Enkels, König Jakobs
I. von Aragon, bei Vaissete 6, 62.
EUDOKIA
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* um 1167, † nach
1202
oo Wilhelm VIII. Graf von Montpensier
† 1218
Zur Erbtochter Maria, †
1213, siehe Spanien II a1.
Die wirkungsvollste Maßnahme, die Verheiratung Raimund
Berengars IV. von der Provence mit der byzantinischen
Prinzessin Eudoxia aus dem Kaiserhaus
der KOMNENEN,
kam indessen nicht zur Ausführung, da der provenzalische Bräutigam
unter dem Eindruck der Arelatenser Krönung einen Rückzieher machte.
Die Braut, einen Nichte Kaiser
Manuels, deren politischer Wert schon bald durch den Sturz des
byzantinischen Kaiserhauses beträchtlich sank, wurde endlich mit Graf
Wilhelm VIII. von Montpellier verheiratet, dem sie eine Tochter gebar
- und dadurch wurde sie die Großmutter
König
Jakobs
I. von Aragon!
Als er anläßlich einer in Carcassonne stattfindenden
Disputation zwischen kirchlichen Vertretern und den Katharern im Languedoc
weilte, heiratete er mit Maria von Montpellier eben jene Tochter
der Eudoxia, die als einziges legitimes
Kind des 1202 gestorbenen Grafen Wilhelm VIII., der auch eine
alte, auf eine Schenkung Raimund Berengars IV. von 1136 zurückgehende
Anwartschaft auf Tortosa besaß, zu gelten hatte. Diese Verbindung,
aus der Jakob I. von Aragon hervorgehen
sollte, trug Peter II. den Besitz
von Montpellier ein, da alle Söhne des Grafen einer durch die
Kirche nicht legitimierten Verbindung mit einer Agnes
von Kastilien, einer Verwandten der aragonesischen Königin
Sancha,
entstammten.
1174
oo Wilhelm VIII. Herr von Montpollier
um 1158 †
1202 nach 4.11.
Kinder:
Maria
um 1180 † 21.1.1213
1194
1. oo Raimund Gottfried (Barral) Vizegraf von
Marseille
†
2. oo Bernhard IV. von Bigorre Sire de Muret
†
1204 wegen zu naher Verwandtschaft annulliert
1204
3. oo Peter II. der Katholische König von
Aragon
1176 † 13.9.1213 gefallen
Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen
Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 10 Seite 21; Tafel
17 Seite 35 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs-
und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994
- Vones Ludwig: Geschichte der Iberischen Halbinsel im Mittelalter
711-1480. Reiche - Kronen - Regionen. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen
1993 Seite 113, 115 -