Das Ende des Mittelalters

Das Ende des Mittelalters ist, je nach Land, zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert angesiedelt und somit der Übergang in die Neuzeit. Es ist die Zeit der Renaissance und auch die Zeit, in der Christoph Kolumbus 1492 die Neue Welt entdeckte. Im Jahre 1450 erfand Gutenberg den Buchdruck und läutete dadurch die schnelle Verschriftlichung des Wissens ein. Die institutionalisierte katholische Kirche verlor ihren Einfluss; dies war der Beginn der Reformation. Ein wichtiges Ereignis ist die Eroberung Konstantinopels, welche sich im Jahre 1453 durch die Osmanen vollzog. Der letzte lebendige Überrest aus der Antike verschwand mit dem Untergang des byzantinischen Reiches. Außerdem wurde mit dem Ende des Mittelalters in Deutschland ebenfalls der Niedergang des klassischen Feudalismus eingeläutet.

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Die mittelalterliche Gewandung

Anders als heute existierte im Mittelalter eine strenge Kleiderordnung. Für jeden Stand war vorgeschrieben, wie die Kleidung auszusehen hatte. Die Kleidung der einzelnen Stände unterschied sich vor allem in der Qualität der Verarbeitung, der Färbung und den erlaubten Verzierungen. Als Material standen Leinen, Hanf und Nessel zur Verfügung, das meist zu Unterkleidung verarbeitet wurde. Wolle dagegen wurde zur Herstellung von Oberbekleidung genutzt. Wohlhabendere Stände konnten auch kostbare, importierte Seidenstoffe bzw. Gewänder aus diesem Material tragen. Trug ein Angehöriger eines niederen Standes Gewänder, die seinem Stand nicht erlaubt waren, wurde das hart bestraft. Gleiches galt auch für das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts. Das wurde als Sünde und Ketzerei angesehen.

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Die Bedeutung des Namens Anastasia

Die alten Vornamen für Kinder sind wieder groß im Kommen. Namen wie Franziska, Antonia oder Anastasia stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler junger Eltern, wenn diese ein Mädchen bekommen. Einige Namen sind der Religion oder religiösen Vorbildern entnommen.

Die Bedeutungen der Kinder-Namen stehen bei der Namensgebung auch im Vordergrund. Viele Informationen und Hintergrundberichte stehen im weltweiten Netz und dies ist natürlich auch für den wunderschönen alten Namen Anastasia der Fall.

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Die Geschichte der Wahrsager vom Mittelalter bis in die Neuzeit

Im Mittelalter waren Wahrsager gefürchtet und beliebt gleichermaßen. Wer bereits vorher wusste, welches Ereignis eintreffen würde, konnte nur von zwei Wesen die Macht dazu erhalten haben. Entweder war der Wahrsager von Gott geschickt worden oder er war vom Teufel besessen. Was von den beiden Möglichkeiten zutraf, entschied man im Einzelfall, denn im Mittelalter ging man nicht zimperlich mit Menschen um, die anders waren als die anderen.

Wahrsagen war im Mittelalter verboten

Obwohl Sterndeuterei und Wahrsagen im Mittelalter verboten waren, stieg die Nachfrage nach Hellsehern, Propheten und Sehern, weil das baldige Ende der Welt verkündet worden war. Die meisten Menschen unternahmen nichts, ehe sie nicht einen Wahrsager aufgesucht hatten und sie sich sicher waren, dass ihr Unterfangen unter einem guten Stern stand. Heute kann jeder einfach hier klicken und sich Ratschläge für seine eigene Zukunft einfach online holen. Das Christentum gab der Wahrsagerei im Mittelalter sogar ungewollt Vorschub, denn man räumte ein, dass der Heilige Geist und auch Satan von einem Menschen Besitz ergreifen konnten und somit die Zukunft vorhergesagt werden könnte.

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Heraldik: was Familienwappen über die Geschichte von Familien aussagen

Bei der Ahnenforschung stoßen viele auf ein altes Familienwappen. Etwa ab dem 12. Jahrhundert wurden Wappen auf einem Ritterschild, der Pferdedecke oder auf farbige Banner aufgetragen, damit man bereits von weitem erkennen konnte, wer auf einen zukam. Zuerst schmückte sich der Adel mit Familienwappen und ab dem Ende des 13. Jahrhunderts waren dann die Begriffe Adel und Wappen so eng miteinander verbunden, dass eines oder das andere nicht mehr denkbar war. Ab dem 15. Jahrhundert ließen sich auch viele Bürger ein eigenes Wappen entwerfen, dessen Symbole und Farben natürlich in einem engen Zusammenhang mit der eigenen Familie standen. Grundsätzlich versuchte man den Familiennamen symbolisch für das Wappen aufzubereiten und auch die Herkunft und Besonderheiten in der Familie darauf darzustellen. Einen Bezug zu Hobbys oder der Weltanschauung vermied man und er ist auch heute noch ebenso wie die Darstellung von Sternkreiszeichen verpönt. Leider gibt es bei vielen Wappen keine schriftliche Begründung mehr und dann ist es schwierig den Symbolen eine Bedeutung zuzuordnen.

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Hellseher hatten schon im Mittelalter einen hohen Stellenwert

Im Mittelalter glaubte man vermehrt an Hellseher und das schwierige Zeitalter begünstigte vor allem Wahrsager, die positive Entwicklungen erkennen konnten. Adelige und Feldherren ließen sich vorhersagen, ob ein Geschäft oder eine Schlacht erfolgreich abgeschlossen werden könnte und jeder, der etwas auf sich hielt, suchte einen Hellseher auf und ließ sich die eigene Zukunft weißsagen. An den Fürstenhöfen konnten Wahrsager ein wahrhaft fürstliches Leben führen, wenn ihre Vorhersagen eintrafen und sie fungierten auch als Berater für Beziehungen und erstellten Pläne für Eroberungsschlachten. Ob nur eine gute Beobachtungsgabe zu wahren Vorhersagen führte oder die Hellseher wirklich übersinnliche Fähigkeiten besaßen, lässt sich auch mit heutigen Mitteln nicht eindeutig belegen, doch im düsteren Mittelalter konnten die Hellseher sogar die Kirche mit ihren Künsten beeindrucken.

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Die Grundherrschaft im Mittelalter

Die Grundherrschaft war im Mittelalter ein wesentlicher Bestandteil des herrschen Feudalismus. Bis zur Frühneuzeit war die Grundherrschaft die vorherrschende rechtliche und wirtschaftliche Besitzstruktur in den ländlichen Gebieten und Lehensherren verfügten nicht nur über das Land, sie verwalteten es und ihnen oblag auch eine Gerichtsfunktion darüber. Die Bauern waren zum Teil völlig ihren Grundherren ausgeliefert, die sogar über ihr Privatleben bestimmen konnten und natürlich gab es Grundherren, die ihre Rechte noch weiter ausdehnten, als üblich war, denn den Bauern fehlten einfach die Mittel um sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren.

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Die Macht der Kirche im Mittelalter

Was heute fast unvorstellbar ist, war im Mittelalter völlig normal. Die Kirche bestimmte umfassend über das Leben der Bevölkerung und konnte sogar der Wissenschaft Ketten anlegen. Der Glaube war für die Menschen extrem wichtig, denn sie fürchteten sich sehr vor dem Tod und weil man fest ans Fegefeuer glaubte, wurden die abstrusesten Methoden akzeptiert um ihm zu entkommen. Sünden wurden einfach mit Geld aus der Welt geschafft und Andersgläubige stellte man nicht nur an den Pranger, man tötete sie auch, wenn sie nicht ablassen wollten von ihren “teuflischen” Vorstellungen.

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Erleichterungen beim Umzug von früher bis heute das hat sich getan

Ein Umzug ist eine einschneidende Veränderung, die mit viel Stress und Arbeit verbunden ist. An dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert. Trotzdem ist heute ein Umzug wesentlich leichter als früher, nicht nur weil inzwischen technische Hilfsmittel zur Verfügung stehen, die es damals noch nicht gab, auch auf dem Gebiet der Organisation gibt es einige Verbesserungen, die einen Umzug in eine andere Stadt erleichtern.

Technische Verbesserungen zur Erleichterung des Umzugs

Die Erleichterungen im wahrsten Sinne des Wortes beginnen bei den Möbeln selbst. Während früher die meisten Möbel massive Einzelstücke waren, die ein enormes Gewicht aufwiesen, bestehen moderne Möbel zum großen Teil aus Einzelteilen. Da sie mit genormten Verbindungselementen zusammengehalten werden, können sie fast immer problemlos zerlegt und transportiert werden. Eine enorme Erleichterung, besonders bei engen und steilen Treppen stellt der Außenaufzug dar. Damit lassen sich bequem selbst große Möbelstücke durch das Fenster auf die Straße und letztendlich auf den wartenden Lkw transportieren. Umzugsfahrzeuge sind heute fast immer mit einer Hebebühne ausgestattet. Das spart allen Helfern enorm viel Zeit und Kraft.

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Klöster – wirtschaftlich bedeutsame Unternehmen im Mittelalter

Heute berühmte Weingüter oder Bierbrauereien haben ihre Ursprünge weit in der Vergangenheit, denn mit diesen vergleichsweise angenehmen Arbeiten konnten sich im Mittelalter vor allem die Mönche beschäftigen. Aber auch das Schreiben und Lesen war fast ausschließlich den Männern Gottes vorbehalten, denn nur sie hatten die Zeit um sich ausgiebig damit zu beschäftigen.

Klosterbrauereien – die Anfänge der Braukunst

Noch heute gibt es viele Klosterbrauereien, die bereits im Mittelalter gegründet wurden. Die Mönche perfektionierten damals das Bierbrauen und vor allem das Starkbier haben die Freunde des Bieres den Mönchen und ihrer Fastenzeit zu verdanken. Schon 820 nach Christus braute man in der Schweiz im Benediktiner Kloster das nahrhafte Gebräu, denn in der Fastenzeit galt Flüssiges nicht als Fastenbrecher. Vor allem in Bayern kennt man heute noch die Saison der Starkbiere, die immer am Anfang des Frühjahrs beginnt. Da die Mönche im Mittelalter nach dem Motto “Bete und arbeite” lebten und zur Arbeit auch das Handwerk gehörte, erwarben die Männer in den braunen Kutten schnell besondere Fähigkeiten und entwickelten auch die Braukunst immer weiter. Da sie auch Lesen und Schreiben konnten, wurden die Entwicklungsschritte schriftlich festgehalten und so an die Nachfolger weitergegeben.

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